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Jachmes Masala

Seit Sommer 2007 ist Dr. des. Heike Wilde als Jachmes Masala in Second Life. Sie konzipiert mehrere Ausstellungen mit Themenschwerpunkten des Alten Ägypten (siehe auch Tutanchamuns Grab und seine Schätze, Museenland vor Ort). Das hier vorgestellte Museum hat sie in ihrer Freizeit zusammen mit Ihrem Partner gestaltet, der die 3D-Rekonstruktionen der Statuen erstellte. Im realen Leben (RL) unterrichtet sie als Ägyptologin an der Universität Göttingen, betreibt Museumsarbeit, doziert an mehreren Volkshochschulen und ist auch publizistisch tätig.

Adresse

Ägypten-Ausstellung "Im Schatten der Pyramiden" in Second Life


Klicken Sie bitte auf den folgenden Link, um zum Ägyptischen Museum in Second Life zu kommen:
http://slurl.com/secondlife/Apfelland%20Airport%201/49/75/24

daneben befinden sich weitere Gebäuade mit Ausstellungen. Fliegen, zu Fuß gehen oder teleportieren innerhalb der Ausstellungsräume führt durch die insgesamt 3 Themenausstellungen.
Sie müssen dazu das Zugangsprogramm von Second Life auf dem PC installiert haben, um das Museum zu besuchen.
Das Programm finden Sie auf folgender Seite:
de.secondlife.com

Öffnungszeiten

Das Museum ist 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr geöffnet.

Sonntags und Montags im Wechsel finden abends dort Führungen statt, jeweils um 20.30.

Am Sonntag, d. 20.12. treffen wir uns mit dem Team Museenland vor Ort, um 20.20

slurl.com/secondlife/Apfelland%20Airport%201/56/74/25

Preise:

Eintritt: 

Der Besuch des Museums ist kostenlos. Die Teilnahme an den wochenends stattfindenden Führungen erfordern die Benutzung eines Headsets oder Soundboxen am Rechner und wird gegen Spenden in "Lindendollar" durchgeführt.

Ihre Spenden sind sehr willkommen. Sie helfen dadurch den Betreibern des Museums, dieses zu aufrechtzuerhaten und weiter auszubauen. Grundstücke in Second Life sind kostenpflichtig

 

Kontakt:

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte
Jachmes Masala
in Second Life.

 

Ägyptisches Museum im Second Life

Das Ägyptische Museum im Apfelland
Das Ägyptische Museum im Apfelland

Museen erfüllen die Aufgabe, über bestimmte, z.T. sehr spezielle Themen, zu informieren.

Je nach Möglichkeit wird heutzutage sehr anschaulich und unter Einsatz verschiedener moderner Medien der Inhalt von Ausstellungsthemen vermittelt. Zu den neúen Medien gehören auch virtuelle Welten; man kann sie wie eine normale Website als Kommunikationsplattform nutzen, sie ist interaktiv und vermittelt den Besuchern, die sich als eine "Spielfigur" einloggen, das Gefühl, tatsächlich vor Ort zu sein. In Second Life haben wir daher in einem kleinen, internationalen Team den Versuch gemacht, diese virtuelle Welt auch für diesen Zweck einzusetzen.

Schon seit längerer Zeit gibt es Kunst-Ausstellungen in Second Life, sogar Repräsentationen spezieller Museen (z.B. die Kunstgalerie Dresden). Themenausstellungen an deutschsprachigen Orten in Second Life, wie im Apfelland, haben sich bereits als Form von Vermittlung von kultureller Bildung bewährt, die der Avatar Jachmes Masala konzipiert und erstellt hat. 

Derzeitig sind im Apfelland drei Ägyptische Ausstellungen zu sehen, die jeweils unterschiedliche Themen der Pharaonenzeit behandeln. An dieser Stelle wird die kürzlich eröffnete Themenausstellung "Im Schatten der Pyramiden" vorgestellt. Diese Ausstellung hat den Anspruch, wesentliche Fundorte und typische Funde der großen zeit der Pyramiden, des Alten Reiches (um 2750-2150 v. Chr.) zu präsentieren und zu erklären. Zu sehen sind vorwiegend mittels interner und externer 3-D-Programme nachgebaute Objekte tatsächlicher Funde. Dadurch ist es möglich, Funde wie Gefäße und sogar Statuen sehr getreu nachzubilden. Virtuelle Ausstelungen wie diese machen es auch möglich, ganze Fundzusammenhänge, von der Mumie und ihrem Schmuck bis zum Grabbau zu rekonstruieren. Der Zusammenhang der meisten Funde ist häufig durch die Fundteilung nach der Ausgrabung heutzutage nicht mehr vorhanden und kann auf diese Weise dem Besucher virtuell vorgeführt werden. Zusätzlich sind Bildschirme mit wechselnden, die entsprechenden Themen illustrierenden Bildfolgen in die Ausstellung integriert.

 

Wie in einer ägyptischen Sammlung im realen Leben (RL), führt die Dozentin regelmäßig durch diese virtuelle Ausstellung: per Voice, in gesprochener Sprache und freier Rede. Die Führungen haben die unterschiedlichen Aspekte der ägyptischen Kultur, Geschichte und Kunst zum Thema und wechseln in regelmässigen Abständen.

Blick auf 3D-Rekonstruktion einer Grabstatue
Einblick in die Ausstellung

Die Vorteile und Chancen von virtuellen Ausstellungen liegen auf der Hand:

Der Nachbau der Funde führt zu einer genauen Auseinandersetzung mit dem Objekt, für den Besucher bietet es die Möglichkeit, es von allen Seiten zu betrachten, ggf. zu begehen und zu erfahren. Anders als Animationen von 3-D-Programmen, die man z.B. aus dem Fernsehen kennt, deren Pfade für den Betrachter vorgegeben sind, steuert der SL-Besucher seinem Interesse gemäß die Zielrichtung selbst.

Weitergehende Informationen über die Objekte erhält der Besucher bei Bedarf durch Mausklick auf einige der exponate. Sodann öffnet sich ein Fenster mit einem erklärenden Text oder Link zu einer Website, sofern online Daten abrufbar sind.

Blick in einen Sarkophag mit Mumie
Blick in einen Sarkophag mit Mumie

Eine Ausstellung in SL muß sich auch nicht mit praktischen Bedürfnissen wie Restauration, Konservierung der Objekte auseinandersetzen (Objekte sind frei ausgestellt, kein Vitrinenglas, Raumklima etc.), Fluchtwege und Distanzen zwischen Vitrinen für Kinderwagen oder Rollstühlen und bietet Inszenierungsmöglichkeiten, die im RL oft schon allein aus finanziellen Gründen scheitern.

Aufwändige Leihbegehren wie im RL sind unnötig und machen es möglich, nicht nur Funde wie Reste von Holzmöbeln nachzustellen, wie in dieser Ausstellung aus dem Grab der Hetepheres (Mutter des Cheops), sondern ganze Zusammenhänge wiederherzustellen, die nach der Ausgrabung verloren worden sind, da die Funde über verschiedene Museen verteilt wurden: Kairo, New York, London, Berlin….

Anubs-Schrein
Anubis-Schrein aus Tutanchamuns Grab

Für den interessierten Laien wird der Kontext mancher Funde überhaupt erst durch die Dreidimensionalität deutlicher.

Der Besucher kann die Objekte ganz allein optisch auf sich wirken lassen, oder nähere Informationen zu dem Objekt oder zu dem Thema, das durch ein Objekt vermittelt wird, über Mausklick abrufen. Vitrinenbeschriftung und Wandtafeltexte wie im RL-Museum sind daher überflüssig und ermöglichen die freie Wahl zur Inanspruchnahme und Umfang von Fachinformationen.

Gerade von Personen, die sich im RL nicht als Museumsbesucher bezeichnen würden, werden diese virtuellen Ausstellungen gut angenommen und gehören zu den Orten, an denen man sich auf Entdeckungsreise machen kann.

weitere Beispiele bisheriger Ausstellungen

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